Produktivität

Produktivität beschreibt, als wirtschaftswissenschaftliche Kennzahl, das Verhältnis zwischen Output und Input, also zwischen produzierten Gütern oder Dienstleistungen und den dafür eingesetzten Produkten und Produktionsfaktoren. Es werden Mengen in Beziehung gesetzt.
Im Gegensatz dazu stellt Wirtschaftlichkeit den wertmäßigen Vergleich an, zwischen Kosten bzw. Aufwand und Ertrag bzw. Erlös.

Rationales Wirtschaften verlangt heute Ressourcenschonung und ist produktiv, wenn knappe Ressourcen optimal eingesetzt werden und das Verhältnis zum Produktionsergebnis geringer oder gleich ist.
Die Produktivität ist gestiegen, wenn bei gleicher Menge an Produktionsfaktoren das Produktionsergebnis größer ist oder wenn bei gleichem Produktionsergebnis die eingesetzte Menge der Produktionsfaktoren kleiner ist.

Man unterscheidet zwischen:

  • Arbeitsproduktivität (Ausbringungsmenge im Vergleich zu eingesetzten Arbeitsstunden)
  • Maschinenproduktivität (Ausbringungsmenge i. V. zu eingesetzten Maschinenstunden)
  • Materialproduktivität (Ausbringungsmenge i. V. zu Materialeinsatzmenge)

Effiziente Systeme und Prozesse, wie die Industrie 4.0 sie anstrebt bzw. vorgibt, erhöhen die Produktivität zudem.