Prozessüberwachung / [andon]

Prozessüberwachung

[andon]

Das Softwaremodul [andon] visualisiert Kenn- oder Prozessdaten auf einem Medium Ihrer Wahl.
Mit dem [andon]-Board, einer Schau- oder Anzeigetafel wie im Bild unten, können aktuelle Kennzahlen eines Prozesses abgebildet werden. Das Board ist dann so angebracht, dass es alle Mitarbeiter im Prozess sehen und so nachvollziehen können, wie der Prozess abläuft und was er leistet.
[andon]-Boards sind ein Instrument des visuellen Managements. Die Anbindung bedarf in der Regel einer unternehmensspezifischen Parametrierung und kann kundenspezifisch angepasst werden.

Das Andon-Board wurde von Toyota in den 1960er-Jahren eingeführt und ist ein Teil des Jidoka-Prinzips aus dem Toyota-Produktionssystem und der Lean Produktion oder Lean-Management-Philosophie.

Unter anderem können folgende Prozesskennzahlen visualisiert werden:

Produktivität: Die Produktivität eines Prozesses kann als produzierte Stückzahl (Output) pro Zeit gemessen werden. Oder als Zeit, die es braucht, um ein Stück eines Produkts herzustellen.

Qualität: Mit Kennzahlen zur Qualität des Prozesses wird dargestellt, ob die hergestellten Produkte (Output) den qualitätsbezogenen Vorgaben entsprechen. Meist erfolgt dies als Anzahl oder Anteil der nichtkonformen Produkte am Ende des Prozesses (Fehlerrate).

Auslastung: Mit Kennzahlen zur Auslastung wird dargestellt, in welchem Maß die verfügbaren Ressourcen und Kapazitäten genutzt werden. Die Auslastung wird meist in Prozent der maximal verfügbaren Kapazität dargestellt.

Kapazität oder Bestand: Die verfügbare Kapazität oder der Bestand an Material und anderen Ressourcen wird in Bezug auf die einzelnen Produktionsfaktoren (Input des Prozesses) dargestellt. Beispiel: verfügbare Mitarbeiter, Lagerbestand, Anzahl einsatzfähiger Maschinen oder Fahrzeuge etc.

Sicherheit oder Störungen: Prozessunterbrechungen und deren Folgewirkungen können dargestellt und verfolgt werden. Beispiele: defekte Maschinen, fehlerhaftes Rohmaterial , Rechnerabsturz.
Die Anzahl von Gefahrensituationen oder Unfällen im Prozess sind visualisierte Unterbrechungen, die auch sichtbar machen, wie sehr die Betroffenen und Verantwortlichen auf Sicherheit achten.